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Der Papst in Altötting 1980... |
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...wie kommt es zu dem signierten
Portrait von Papst Johannes Paul II. ...?
(Pressebericht vom 13. April 2005) |
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Johannes Paul II. ist nicht nur zum "Papst der Herzen geworden".
Für viele ist er ein Heiliger. Dem zum Herrn heimgegangenen
werden auch Wunder nachgesagt. Immer mehr Stimmen fordern seine
Heiligsprechung. ,,Wunderchen" hat der Berchinger Künstler Herbert Franke (63) am 18. November 1980, als er
den Pontifex bei seinem Altöttingbesuch live erleben konnte.
Im Zusammenhang mit einem von ihm gefertigten Papst- Porträt
erlebt. Dieses Kunstwerk war zwei Jahrzehnte auf Reisen. Auf den
Tag genau 20 Jahre nach der Fertigstellung, am 15. November 2000,
erhielt es die Handsignatur des Heiligen Vaters und kehrte ins
Sulztal zurück.
Die Geschichte dieser "wundersamen Odyssee" begann
im November 1980. Der beim Straßenbauamt in Nürnberg
beschäftigte Planer Herbert Franke las am Schwarzen Brett
der Behörde die Mitteilung, dass für den Besuch des
Papstes am 18. November in Altötting ein Tag dienstfrei gewährt
werde. "Der 18.11. rückte immer näher, und es reifte
in mir der Gedanke, den Papst in Altötting zu besuchen und
die restliche Zeit in Mühldorf am Inn zum Angeln zu gehen.
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Gleichzeitig reizte mich die Idee, den immer wieder im Fernsehen
gezeigten Papst, der gerade in Köln und Fulda verweilte, vom
Bildschirm weg zu portraitieren. Am 15. November war das Bild fertig",
erinnert sich Franke, der das Porträt in eine Rolle steckte,
das Angelzeug zusammenpackte und in Richtung Altötting reiste.
Schon vor Mühldorf am Inn gab es wegen des Papstbesuches Verkehrsumleitungen,
in Richtung Altötting war ganz gesperrt. Franke steuerte die
Bahnhofswirtschaft an, um Mittag zu essen. "Wenn du keine Platzkarte
hast, die vom deinen Heimatpfarrer unterschrieben ist, brauchst
du gar nicht nach Altötting fahren", erfuhr er von anderen
Pilgern. Franke: "Ich hatte noch nicht fertiggegessen, zahlte
und stürmte mit Tasche und der Rolle mit dem Papstbild in den
Bahnhof, löste eine Karte und begab mich zum Zug, aus dem Ordensleute
wegen einer kurzen Pause ausgestiegen waren. Ich sprach einen Mann,
der die Pilger per Lautsprecher zum Einsteigen aufforderte an, mir
eine Platzkarte zu geben, da ich zum Papst wolle. Dieser Reiseleiter
beachtete mich aber gar nicht. Ich sah nur noch die Möglichkeit,
den Papst aus der Papierrolle zu holen und den Mann zu zeigen, dass
ich es ernst meinte. Als der Reiseleiter das Porträt sah, war
er wie umgewandelt. Er brachte mir mehrere Platzkarten, und ich
wählte die Nummer 5. Der Zug fuhr ab und ich hatte Zeit, die
Platzkarte zu studieren. Dabei stellte ich fest, dass ich mich in
Altötting im Bereich der Gnadenkapelle platzieren musste." |
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Im Wallfahrtsort angekommen, faszinierte
den Berchinger Künstler das bekannte Stocknerkreuz. Franke
schlüpfte unter eine Absperrung, um die Kreuzbeschreibung zu
lesen. Ein Platzortner wollte ihn unfreundlich wegdrängen,
doch auch hier die Wandlung, als der Berchinger das Papstporträt
aus der Rolle zog und vorzeigte. Franke: "Es geschah wie beim
Herren im Zug, die Begeisterung über das Bild war groß,
der Ordner Karl Unterstaller stellte sich mir vor und ich erfuhr
vom ihm die ganze Geschichte über das Stocknerkreutz aus Prien
am Chiemsee und über Wunder von Altötting." |
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Das dritte "Wunderchen"
passierte knapp zweieinhalb Stunden später: Vom Ordner Unterstaller
erfährt Herbert Franke, das der Heilige Vater den Verlauf seines
Rundganges plötzlich geändert habe. Er werde direkt an
ihm vorbeikommen. Franke: "Ich war überwältigt über,
so viel Glück und konnte es gar nicht fassen. In dem Moment
tauchten große Leibwächter auf, denen der Papst folgte.
Als er etwa zwei Meter vor mir war, entrollte ich das Bildnis. Der
Papst erschrak, verharrte im Schritt, betrachtete genau das Bild,
sah mich an und das Bild, lächelte und nickte, wurde aber dann
von den Leibwächtern weitergeschoben. Zitternd steckte ich
den Stift, den ich für eine Unterschrift bereit gehalten hatte,
wieder ein." |
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Nach diesem Erlebnissen war Angeln
für Franke kein Thema mehr. Er reiste in die Heimat zurück,
zwischenzeitlich "besessen" von dem Gedanken, über
Vertrauenspersonen das Bild an den Vatikan zum Signieren durch den
Papst weiterzugeben. Der damalige Primiziant und heutige Abt von
Kloster Weltenburg, Thomas Freihart aus Raitenbuch, den Franke seit
seiner Kindheit kannte, sollte helfen. Freihart nahm das Papstporträt
in der Rolle einige Male mit nach Rom. Franke: "Allerdings
kam es nicht zur Unterzeichnung, da der Papst sehr viel auf Reisen
war. Nach einiger Zeit probierte ich über das Ordinariat in
München, wo meine Cousine und ihr Mann beschäftigt sind,
das Bild zum Papst im Vatikan zu bekommen. Das Porträt war
wieder einige Jahre unterwegs, aber es geschah nichts." Als
weiterer Nothelfer wurde ein Domvikar in Eichstätt engagiert.
er gab das Bildnis an einen Herrn Meier weiter, dann schien es verschollen.
Mein Bruder Fritz erfuhr schließlich aus der Heimatzeitung,
Altvaterbote von einer Frau Erna Meier aus dem Sudetenland, dessen
Sohn Bertram sich im Vatikan aufhalte. Nun stellte sich heraus,
dass der Geistliche aus Eichstätt diesem Bertram Meier des
Bild überreicht hatte. Nach mehreren Anrufen bei Erna Meier
hieß es, dass das Porträt nicht mehr auffindbar sei.
Schließlich kam ein Anruf von Frau Meier, dass das Bildnis
wieder aufgetaucht sei. Ich war überglücklich." Das
am 15. November 2000 vom Papst Johannes II. signierte Porträt
wurde am 28. November 2000 mit Prägestempel des Vatikans über
die Apostolische Nuntiatur Bonn nach Berching versandt. |
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Diese "Wunderchen" haben
Herbert Franke "im Glauben verändert". Der Künstler
und Naturfreund, der mit Krankheit zu kämpfen hat, ist zu einem
bekennenden Christen geworden. Das signierte Papstporträt wird
in Familienbesitz bleiben. |
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Hierzu Thomas
Schurse, Webprogrammierer dieser Site aus Waiblingen:
"Ich war angenehm überrascht, den Auftrag
für diese "Papst-Seite" von Papst Johannes-Paul II.
zu bekommen. Demnächst werde ich für den Herbert Franke
eine komplette Web-Site unter www.franke-kunst.de
erstellen. Dann können Sie mehr über
diesen genialen Mann und sein Lebenswerk erfahren."
"Damit Sie auch in den Genuss dieses Meisterwerkes
gelangen können, möchte Herbert Franke wegen der großen
Nachfrage und des großen InteressesIhnen eine limitierte Auflage
dieses hervorragenden Bildes als Repro-Druck auflegen. Der Repro-Druck
wird selbstverständlich von Herbert Franke persönlich
zertifziert (Datum, Unterschrift mit fortlaufender Nummer)."
Ausserdem ist ein Buch für Sammler und Interessenten
in Vorbereitung. In dem Buch wird die einmalige Geschichte genau
und umfangreich dokumentiert. Es werden die kleinen "Wunderchen"
sowie die seltsamen nicht erklärbaren Begebenheiten besser
dargestellt, als es in diesem Pressebericht möglich ist.
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impressum
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